Samhain
Bitte nimm meine Stunde hier nur als Inspiration für deine eigene Stunde.
Es ist wichtig, dass du deinen eigenen Stil entwickelst!
Ich muss sagen, dass ich mich mit der Vorbereitung der Samhain-Stunde schwer getan habe. Denn wie bei uns heute noch, geht es an Samhain/Allerheiligen/Halloween an sich um den Tod. Und naja, das ist kein allzu beliebtes Thema.
Material:
- Räucherutensilien
- Trommel
- Windspiel
- Regenmachen
Ich habe deswegen nicht den Tod als Thema selbst genommen, sondern die Tatsache, dass in dieser Zeit der Schleier zwischen der diesseitigen und der jenseitigen Welt sehr dünn ist.
Bei den Haltungen habe ich mich zurückgehalten und nach ein paar sanften Rückbeugen nur relativ sanfte Vorbeugen verwendet. Die stärkste Vorbeuge ist hier die Taube.
Unser Körper ist in dieser Zeit angestrengt, da er sich auf die kältere und dunklere Jahreszeit einstellen muss. Deswegen verzichte ich auf intensive Haltungen.
Während der Stunde habe immer wieder meine Instrumente gespielt, um die Teilnehmenden in eine meditative Stimmung zu bringen.
Nach den Haltungen habe ich 20 Minuten für eine Frage ans Universum eingeplant. In dieser Zeit räuchere ich Mistel oder Beifuß als bewährte Schwellenkräuter, die uns dabei helfen, einen Blick in die jenseitige Welt zu werfen, unseren Geist zu beruhigen und unser Herz zu öffnen.
Ich spiele in dieser Zeit meine Instrumente mit unterschiedlicher Intensität, um eine schamanische Reise zu erzeugen, bei der die Energie mit den Tönen fließen kann.
Anschließend beende ich die Stunde wie immer mit dem Schneidersitz und einer Selbst-Umarmung sowie dreimal Om und dreimal Shanti.